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Aktualisiert am Dienstag, 22.06.2021
Mit dem Trailer unterwegs

Zum Start der Saison: Mit dem Trailer unterwegs

17. März 2021

Wenn die Saison beginnt, machen sich wieder viele Bootsbesitzer an die Arbeit, um Boot und Trailer auf Vordermann zu bringen. Darunter sind natürlich auch viele “Neulinge”, die sich das erste Mal mit dem Trailer bzw. Bootsanhänger auf den Weg machen. Zwar finden sich bei uns in den Ratgeber-Texten einige Artikel über den richtigen Umgang mit dem Trailer. Dennoch kann es nicht schaden, wenn wir auch in unseren News immer wieder mal einige Hinweise zum Fahren mit dem Trailer geben. Als erstes muss beim Fahren mit dem Gespann immer die Haftungsfrage geklärt werden. Denn diese stellt sich je nach Situation unterschiedlich dar.

  • Wenn der Trailer mit oder ohne Boot mit dem KFZ verbunden ist, greift bei Schäden die KFZ-Haftpflichtversicherung – das gilt selbst, wenn sich der Trailer z.B. durch eine gebrochene Anhängerkupplung während der Fahrt vom KFZ löst.
  • Wenn der Trailer nicht mit dem KFZ verbunden ist, aber sich das Boot schon auf dem Trailer befindet, greift bei Schäden die Bootshaftpflicht. Das gilt auch, wenn der Trailer von Hand bewegt wird. Aber Achtung: Dazu muss ein direkter Zusammenhang mit der Nutzung des Bootes bestehen.
  • Wenn der Trailer nicht mit dem KFZ verbunden ist und von Hand bewegt wird, tritt ein Sonderfall ein. Hier muss bei einem möglichen Schaden nämlich die Privathaftpflicht des Halters einspringen.
  • Besondere Beachtung benötigt die Situation des abgestellten Trailers, z.B. während man mit dem Boot unterwegs ist und das Zugfahrzeug woanders parkt. Für alle (auch unverschuldeten) Unfälle, die mit so einem Trailer passieren, muss eine gesonderte Trailerversicherung abgeschlossen werden. Allerdings kann man diese Art Versicherungsschutz auch in die Bootshaftpflichtversicherung integrieren lassen.

Das Fahren mit dem Trailer stellt ganz andere Anforderungen an den Fahrer bzw. die Fahrerin des Zugfahrzeugs. Wer sich das erste Mal mit dem Trailer auf große Fahrt begeben will, sollte sich vorher mit allen Fahrsituationen vertraut gemacht haben. Das ist keinesfalls übertriebene Vorsicht. Schon ohne Ladung will das Einparken, das Kurvenfahren und vor allem auch das Einfädeln mit dem Trailer geübt werden. Das gilt umso mehr, wenn es ans Bremsen geht. Sobald dann das Boot sicher auf dem Trailer festgezurrt ist, wirken sich die neuen Gewichtsverhältnisse noch einmal ganz neu aus. Besser man macht einige Bremsversuche mit dem Boot, bevor es wirklich zu einer brenzligen Situation kommt. Wer sich früh im Jahr auf den Weg macht, sollte den Wetterbericht gut im Auge behalten. Überfrierende Nässe oder Schnee auf der Fahrbahn sind mit einer solchen Ladung nicht zu unterschätzende Gefahren, für die es sehr viel Umsicht erfordert.

Überhaupt kann es nicht schaden, wenn man die gesamte Fahrtstrecke gut durchplant. Unbekannte Abkürzungen, Privatstraßen oder Brücken bzw. Tunnel mit unklarer Höhe können sich als schwierige Hindernisse erweisen. Obwohl sich jeder spätestens beim Anbringen des roten Tuchs oder der Signallampe am Mast des Bootes über die Höhe des Gespanns klar sein sollte, kommt es leider immer wieder zu kostspieligen Schäden. Vor dem Start der Fahrt sollte in jedem Fall die ganze Technik getestet werden, das gilt sowohl für die Licht- wie auch für die Bremsanlage. Falls Sie sich weiter über den Umgang mit dem Trailer oder auch das Slippen informieren wollen, empfehlen wir Ihnen, wie gesagt, unsere Beiträge im Ratgeber. Hier wird der Umgang mit dem Trailer behandelt und hier finden Sie einige Hinweise zum Slippen.

Umgang mit Trailern

Hinweise zum Slippen

Wir wünschen Ihnen allzeit sichere Fahrt!