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Aktualisiert am Donnerstag, 22.09.2022
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Der TÜV für PKW-Anhänger

27. April 2022

Aus den Augen aus dem Sinn – diese Regel gilt häufig auch für den Anhänger, wenn man ihn nur selten braucht. Gerade nach der Corona-Zeit passiert es so manchen Menschen, dass sie den TÜV-Termin für den Anhänger ganz aus den Augen verloren haben. Das trifft vor allem dann zu, wenn der Anhänger gut verhüllt und sicher aufgebockt war. Aber der TÜV-Termin ist nunmal verpflichtend und verpasste Termine gelten wie beim Auto als Ordnungswidrigkeit, die nach mehr als zwei Monaten mit einem Bußgeld wie beim PKW geahndet wird. Mit acht Monaten Verzögerung gibt es dann sogar einen Punkt in Flensburg – und den braucht niemand. Die Hauptuntersuchung für den Anhänger ist nicht sehr teuer, denn es gibt nicht so viel zu kontrollieren wie beim PKW. Dennoch muss man mit rund 30 Euro beim ungebremsten Anhänger bis 750 kg rechnen, während der Anhänger bis 3.500 kg zulässiges Gesamtgewicht auf etwa 50 Euro kommt.

Termine für die Hauptuntersuchung

Der leichte und ungebremste Anhänger muss erst drei Jahre nach der Zulassung zum ersten Termin, die Folgetermine sind dann alle 24 Monate. Die schweren Anhänger müssen von Anfang an alle zwei Jahre vorgeführt werden. Die Anhänger über 3.500 kg sind sogar alle 12 Monate fällig. Denn Probleme wie abgefahrene Reifen, Schäden an den Bremsen und auch solche an der Beleuchtung können natürlich gefährliche Unfälle nach sich ziehen. Die HU muss allerdings nicht unbedingt beim TÜV durchgeführt werden. Daneben stehen auch die Dekra, die GTÜ (Gesellschaft für technische Überwachung) oder die KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation) bereit und konkurrieren um die Kunden.

Was prüft der TÜV?

Der TÜV prüft alle Funktionen eines Anhängers, die mit der Verkehrssicherheit zu tun haben. Das sind natürlich zunächst die Bremsen mit allem Gestänge und den Seilzügen. Zur Beleuchtung gehören Licht, Blinker, Rückfahrscheinwerfer, Bremslicht und Kennzeichenbeleuchtung. Räder bzw. Reifen dürfen keine Schäden aufweisen. Sie müssen ein gleichmäßig abgefahrenes Profil von mindestens 1,6 mm Tiefe haben und dürfen bei einer Zulassung für 100 km/h nicht älter als sechs Jahre sein. Aber der TÜV oder eine der anderen Organisationen prüft auch die Konstruktion und die Ladefläche. Bei einem Transport von Kies kann ein Riss im Ladeboden zum Verlust von Teilen der Ladung führen und für erhebliche Probleme gerade für nachfolgende Motorräder sorgen. Ähnliches gilt für einen Aufbau und ggf. die Plane. Gerne übersehen werden die Unterlegkeile, die zur Bereifung passen müssen. Auf den Webseiten verschiedener Organisationen finden Sie auch spezielle Checklisten, wenn Sie ganz sicher gehen wollen.

Papiere und bauliche Veränderungen

Wichtig, wenn Sie einen gebrauchten Anhänger gekauft haben: Fahrgestellnummer und Typenschild müssen vorhanden und gut lesbar sein. Falls der Anhänger baulich verändert wurde, sollten diese Änderungen im Fahrzeugschein gelistet sein, oder Sie müssen Prüfzeugnisse oder Änderungsabnahme-Bestätigungen vorlegen. Nehmen Sie auch das Prüfbuch mit. Bei der Gelegenheit können Sie auch gleich nachsehen, ob die Reifen und Felgen den im Fahrzeugschein angegebenen Größen entsprechen. Generell ist beim Kauf von gebrauchten Anhängern von privat ähnlich gut aufzupassen wie beim Kauf eines gebrauchten Autos. Falls Sie jetzt zur Saison an einen solchen Kauf denken, empfehlen wir Ihnen, sich bei unserem Ratgeber zu diesem Thema zu informieren.

Oder aber, Sie kommen gleich zu Harbeck. Sie werden staunen, wie preiswert so ein leistungsfähiger neuer PKW-Anhänger sein kann. Und Sie sparen sich den TÜV-Besuch für die nächsten zwei oder drei Jahre. Allerdings bieten wir bei Harbeck als dem großen Hersteller für Anhänger je nach Bestand auch preiswerte Einzelstücke, Sonderanfertigungen oder gebrauchte PKW-Anhänger an. Diese sind dann natürlich auf Herz und Nieren geprüft. Erkundigen Sie sich bei uns!