Motorradanhänger – Nutzanhänger
Motorradanhänger für ein oder zwei Maschinen sicher auswählen
Ob Urlaub, Rennstrecke, Werkstatt oder Fahrzeugtransport: Ein Anhänger für Motorräder muss zum Gewicht der Maschine, zur gewünschten Verladeart und zum Zugfahrzeug passen. Harbeck bietet Motorradanhänger für ein oder zwei Motorräder als Tieflader, Plattform- und Absenkanhänger sowie kompakte Lösungen für den Quertransport. Zur Auswahl stehen gebremste und ungebremste Modelle für unterschiedliche Anforderungen.
Motorrad Tieflader ungebremst bis 750kg
Motorrad Absenkanhänger gebremst bis 3500kg
Motorrad Tieflader gebremst bis 3500kg
Motorrad Plattform ungebremst bis 750kg
Motorrad Plattform gebremst bis 3500kg
Welcher Motorradanhänger passt zu Ihrem Motorrad?
Ein Motorrad lässt sich nicht wie beliebiges Stückgut transportieren. Gewicht, Schwerpunkt und die schmale Aufstandsfläche stellen besondere Anforderungen an den Anhänger und die Ladungssicherung. Deshalb beginnt die Wahl des passenden Motorradanhängers mit einigen grundlegenden Fragen: Soll eine einzelne Maschine oder sollen zwei Motorräder transportiert werden? Wie schwer sind die Fahrzeuge? Wie bequem soll das Auf- und Abladen funktionieren? Und soll der Anhänger ausschließlich für Motorräder oder auch für andere Transportaufgaben genutzt werden?
Der passende Anhänger für ein Motorrad richtet sich vor allem nach Gewicht, Anzahl der Maschinen, Verladeart und gewünschter Nutzung des Anhängers.
Bei Harbeck reicht das Angebot vom kompakten ungebremsten Tieflader über Motorrad-Plattformanhänger bis zum absenkbaren Modell B 1350 MOPL-A. Für spezielle Anforderungen stehen außerdem Anhänger bereit, auf denen das Motorrad quer zur Fahrtrichtung transportiert wird. Damit lässt sich die Auswahl wesentlich genauer an den tatsächlichen Einsatzzweck anpassen als mit einem einzigen Standardmodell.
Motorradanhänger für ein oder zwei Motorräder
Wer ausschließlich eine Maschine transportiert, kann einen besonders kompakten Anhänger wählen. Der 450 MO und der 750 MO gehören beispielsweise zu den ungebremsten Tiefladern der Modellpalette. Auch der gebremste B 1000 MO ist für diese klassische Form des Motorradtransports vorgesehen.
Sollen regelmäßig zwei Motorräder auf einem Anhänger mitgenommen werden, werden ausreichend Nutzlast und Platz auf der Ladefläche entscheidend. Hier bieten insbesondere Plattform- und Absenkanhänger Vorteile. Der B 1350 MOPL-A verfügt beispielsweise über eine Nutzlast von 950 kg und eine Plattform von 2.560 × 1.640 mm. Die Plattform lässt sich über eine Handpumpe absenken. Dadurch können auch schwere Motorräder mit wesentlich geringerem Höhenunterschied auf den Anhänger gebracht werden. Vor allem bei großen Tourenmaschinen, Cruisern oder zwei schweren Motorrädern sollte deshalb nicht nur das zulässige Gesamtgewicht betrachtet werden. Entscheidend ist die tatsächliche Nutzlast des Motorradanhängers, nachdem dessen Eigengewicht bereits berücksichtigt wurde.
Tieflader, Plattform oder Absenkanhänger?
Die verschiedenen Bauformen lösen unterschiedliche Aufgaben. Ein klassischer Tieflader ist kompakt, einfach aufgebaut und für den regelmäßigen Transport einer Maschine eine bewährte Lösung. Eine Auffahrschiene stellt die Verbindung zwischen Boden und Anhänger her, während ein Vorderradhalter das Motorrad beim Verzurren positioniert.
Ein Plattformanhänger bietet eine größere nutzbare Fläche. Das macht ihn interessant, wenn neben dem Motorrad weiteres Transportgut mitgeführt werden soll oder der Anhänger flexibel genutzt werden soll. Je nach Modell stehen gebremste und ungebremste Varianten zur Auswahl. Besonders komfortabel ist ein Motorrad Absenkanhänger. Beim B 1350 MOPL-A wird die Plattform über eine von vorne bedienbare Handpumpe abgesenkt. Drei Paar versenkbare Zurrbügel im Außenrahmen sowie ein weiterer Zurrbügel auf der Plattform schaffen mehrere Möglichkeiten zur Befestigung. Rahmen und Fahrgestell sind als Schweißkonstruktion ausgeführt und im Vollbad feuerverzinkt.
Ein absenkbarer Motorradanhänger reduziert den Höhenunterschied beim Verladen und ist deshalb besonders für schwere Motorräder und häufige Transporte interessant.
Motorrad quer transportieren
Nicht bei jedem Gespann ist ein langer Anhänger die beste Lösung. Harbeck bietet deshalb auch Motorradanhänger für den Quertransport an. Hier steht das Motorrad quer zur Fahrtrichtung auf einer vergleichsweise kurzen, breiten Plattform. Der 550 MOQ besitzt beispielsweise eine Nutzlast von 410 kg, eine Ladehöhe von 640 mm und Aufbaumaße von 1.000 × 2.100 mm. Eine Auffahrschiene wird quer unter der Plattform mitgeführt. Vier Ringzurrösen dienen der Ladungssicherung. Der Fahrgestellrahmen ist vollbadfeuerverzinkt und die Plattform mit Holzboden und Aluminium-Riffelblech ausgeführt. Der größere 750 MOQ erreicht eine Nutzlast von 550 kg bei einer Plattform von 1.570 × 2.100 mm. Auch hier gehören Auffahrschienen, Ringzurrösen und ein stabiles Stützrad zur Konstruktion. Diese Bauweise kann besonders interessant sein, wenn eine kurze Gesamtlänge des Gespanns wichtig ist oder der Anhänger zusätzlich für ein Quad oder andere kompakte Fahrzeuge genutzt werden soll.
Gebremster oder ungebremster Anhänger für das Motorrad?
Leichtere Motorradanhänger werden häufig ungebremst ausgeführt. Harbeck bietet in dieser Gruppe beispielsweise Modelle mit 450, 550, 600 oder 750 kg zulässigem Gesamtgewicht. Sie sind konstruktiv einfacher und für viele einzelne Motorräder ausreichend. Bei höheren Gesamtgewichten kommen gebremste Modelle zum Einsatz. Die Auflaufbremse unterstützt das Zugfahrzeug bei der Verzögerung und ermöglicht entsprechend höhere Anhängergewichte. Auf der aktuellen Motorradseite stehen unter anderem Modelle mit 1.000 und 1.350 kg zulässigem Gesamtgewicht zur Auswahl.
Welche Variante sinnvoll ist, hängt nicht nur vom Motorrad ab. Auch die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs, das tatsächliche Gesamtgewicht des Gespanns und die vorhandene Fahrerlaubnis müssen berücksichtigt werden.
Motorrad sicher auf dem Anhänger befestigen
Die passende Konstruktion erleichtert den Transport, ersetzt aber nicht die korrekte Ladungssicherung. Das Motorrad muss so befestigt werden, dass es bei Bremsmanövern, schnellen Ausweichbewegungen und schlechten Straßenverhältnissen seine Position hält. Vorderradhalter, Zurrösen und geeignete Zurrgurte bilden dafür ein aufeinander abgestimmtes System. Wichtig ist eine möglichst ausgewogene Positionierung auf dem Anhänger. Zu weit vorne erhöht sich die Stützlast, zu weit hinten kann sich das Fahrverhalten des Gespanns verschlechtern.
Ein Motorrad muss auf dem Anhänger gegen Verrutschen, Umkippen und Positionsveränderungen zuverlässig gesichert werden.
Zum passenden Zubehör gehören je nach Modell Vorderradhalter beziehungsweise Motorradwippen, zusätzliche Zurrösen oder Zurrmulden, Stützfüße und weitere Komponenten zur Ladungssicherung. Harbeck bietet dafür auch eine eigene Kategorie für Motorrad- und Autotransporterzubehör.
100 km/h mit dem Motorradanhänger
Mit einem Anhängergespann gilt in Deutschland grundsätzlich Tempo 80. Unter bestimmten technischen Voraussetzungen kann eine Tempo-100-Zulassung für Fahrten auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen beantragt werden. Entscheidend sind dabei nicht allein Bauart oder Zulassung des Motorradanhängers. Unter anderem müssen das Zugfahrzeug über ABS verfügen, die Bereifung bestimmte Anforderungen erfüllen und das zulässige Anhängergewicht in einem vorgeschriebenen Verhältnis zum Leergewicht des Zugfahrzeugs stehen. Für gebremste Anhänger gelten zusätzliche Anforderungen an die Schwingungsdämpfung. Deshalb sollte die bisherige pauschale Aussage, die Harbeck-Motorradanhänger seien „bis 100 km/h zugelassen“, durch eine differenziertere Formulierung ersetzt werden. Ob ein konkretes Gespann tatsächlich mit 100 km/h gefahren werden darf, hängt immer von Anhänger, Zugfahrzeug und Genehmigung ab.
Welcher Führerschein wird benötigt?
Bei vielen kompakten Motorradanhängern genügt die Fahrerlaubnisklasse B. Sie erlaubt grundsätzlich Anhänger bis 750 kg zulässiger Gesamtmasse. Auch schwerere Anhänger können mit Klasse B möglich sein, sofern die zulässigen Gesamtmassen von Zugfahrzeug und Anhänger zusammen 3.500 kg nicht überschreiten. Mit B96 steigt die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination auf 4.250 kg. Für schwerere Kombinationen kann die Klasse BE erforderlich sein. Entscheidend sind jeweils die zulässigen Gesamtmassen in den Fahrzeugpapieren, nicht das tatsächliche Gewicht bei der einzelnen Fahrt.
Praktische Auswahlkriterien vor dem Kauf
Vor der Entscheidung für einen Anhänger für Motorrad-Transport sollten vor allem vier Werte feststehen: Gewicht und Abmessungen des Motorrads, Anzahl der zu transportierenden Maschinen, zulässige Anhängelast des PKW und gewünschte Art des Verladens.
Für ein einzelnes leichteres Motorrad kann ein kompakter ungebremster Tieflader bereits die passende Lösung sein. Wer zwei Motorräder, eine schwere Tourenmaschine oder unterschiedliche Fahrzeuge transportiert, profitiert eher von einer größeren Plattform oder einem gebremsten Absenkanhänger. Ein Quertransport-Anhänger ist dagegen interessant, wenn eine besonders kompakte Gespannlänge gewünscht wird. So wird nicht automatisch der größte Anhänger zum besten Modell. Entscheidend ist, dass Nutzlast, Ladefläche und Ausstattung zum eigenen Motorrad und zum tatsächlichen Einsatz passen.
Beratung und Auswahl
Harbeck bietet Anhänger für Motorräder in unterschiedlichen Bauformen und Gewichtsklassen. Für die Auswahl sind insbesondere Motorradgewicht, Anzahl der Maschinen, gewünschte Ladefläche, Nutzlast und die Anhängelast des Zugfahrzeugs relevant. Die einzelnen Produktseiten enthalten die genauen technischen Daten und Ausstattungsmöglichkeiten. Über „Artikel direkt anfragen“ können zusätzliche Anforderungen und gewünschtes Zubehör direkt zum jeweiligen Modell angegeben werden.






